Wer wissen will, was es kostet, ein Video schneiden zu lassen, bekommt meist eine Zahl und keine Erklärung. Hier ist die Erklärung. Wir sind selbst Anbieter, deshalb sagen wir vorab, wo wir stehen: Projekte starten bei uns ab 399 € inklusive Mehrwertsteuer. Alles darüber hängt an Deinem Material und Deinem Ziel – und das klären wir im Gespräch, nicht mit einer Preistabelle.
Die kurze Antwort
Ein Video kostet so viel, wie Sichtung, Schnitt und Finishing an Arbeit bedeuten. Ein kurzer Clip aus wenig, gut sortiertem Material ist schnell geschnitten. Ein Imagefilm oder Recruitingfilm aus mehreren Drehtagen, mit Grafik, Farbkorrektur, Sounddesign und mehreren Fassungen ist ein eigenes Projekt. Deshalb gibt es bei uns einen klaren Einstieg ab 399 € – und für alles andere einen Festpreis nach einem kurzen Vorgespräch.
Wovon der Preis tatsächlich abhängt
Menge des Rohmaterials. Der größte Kostenfaktor, und der am häufigsten unterschätzte. Fünf Minuten Material sichtet man in fünf Minuten. Sechs Stunden von zwei Kameras sichtet man in zwei Arbeitstagen – bevor der erste Schnitt gesetzt ist. Wer Angebote vergleicht, sollte fragen, wie viel Rohmaterial im Preis steckt.
Ziellänge und Anzahl der Fassungen. Ein Dreiminüter kostet weniger als ein Zwanzigminüter, aber nicht proportional – die Sichtung fällt einmal an. Zusätzliche Formate (Hochformat für Reels, Quadrat für den Feed) sind eigene Arbeit, weil sie neu gerahmt werden, nicht nur beschnitten.
Was außer Schnitt noch drinsteckt. Farbkorrektur und Grading, Tonreinigung und Mix, Grafikanimationen, Untertitel, Musiklizenzen, Stockmaterial, Sprecher – jede Position ist eigene Arbeit oder eigene Lizenz. Ein Angebot, das sie einzeln nennt, ist ehrlicher als eines, das „alles inklusive" verspricht.
Korrekturrunden. Manche Anbieter rechnen jede Änderung extra, andere haben eine Runde drin, wieder andere alle Änderungen im laufenden Prozess. Das steht selten im Kleingedruckten, entscheidet aber über die Endsumme.
Termin. Unter einer Woche wird es bei fast allen Anbietern teurer, weil andere Projekte warten müssen.
Drei Arten von Anbietern
Freelancer-Plattformen und Massenanbieter. Du bekommst das Aneinanderreihen von Clips nach Vorlage, oft von Cuttern außerhalb Deutschlands, mit Musik aus der Standardbibliothek. Für einen Gaming-Clip oder ein Meme reicht das. Für ein Video, das Kunden sehen sollen, meist nicht: keine Sichtung, keine Auswahl, keine Farbkorrektur, keine Verantwortung für Lizenzen – wenn YouTube das Video wegen der Musik sperrt, ist das Dein Problem.
Professionelle Cutter und kleine Studios. Hier arbeitet jemand, der das Material vollständig sichtet, Entscheidungen trifft, Ton und Farbe angleicht, Musik lizenziert und für das Ergebnis geradesteht. Der Preis ist meist ein Festpreis nach Vorgespräch. Das ist die Klasse, in der wir arbeiten – und für die meisten Unternehmensvideos, YouTube-Kanäle und privaten Filme die sinnvolle.
Agenturen und Produktionsfirmen. Konzept, Drehbuch, Dreh, Schnitt, Grafikdesign, Sprecher, Projektleitung – aus einer Hand. Der Schnitt ist dort ein Posten unter vielen. Sinnvoll, wenn Du kein Material hast und niemanden, der das Projekt führt. Nicht sinnvoll, wenn das Material schon da ist und nur geschnitten werden muss.
Stundensatz oder Festpreis?
Ein Festpreis ist die ehrliche Schätzung der Arbeitsstunden, bei der der Cutter das Risiko trägt, sich verschätzt zu haben. Für Dich als Auftraggeber ist er fast immer besser – vorausgesetzt, das Vorgespräch war gründlich und das Material ist beschrieben. Misstrauisch werden solltest Du bei Preisen ohne Angabe, was drin ist, und bei Stundensätzen ohne Obergrenze. Bei uns steht im Angebot beides: die Summe und der Leistungsumfang.
Und mit KI?
KI-Werkzeuge schneiden Rohmaterial in Sekunden zu einem ersten Entwurf – kostenlos oder für ein Abo. Was sie liefern, ist ein Rohschnitt, den jemand prüfen, korrigieren und veredeln muss. Bei uns steckt KI genau da, wo sie Zeit spart: Transkript, Sichtung, Sortierung, Erstschnitt. Danach übernimmt der Cutter. Der Effekt für Dich: Der Aufwand sinkt, der Anspruch nicht. Für den Sonderfall „viele Handyclips von vielen Leuten" bauen wir gerade AutoCut, unsere automatische Schnitt-Pipeline – als eigener Service bald unter momentage.de.
Drei Beispiele: was den Aufwand treibt
Vortrag kürzen: 40 Minuten Aufzeichnung, Ziel 8 Minuten für YouTube, Bauchbinde, Musik im Intro, Untertitel. Überschaubar – eine Kamera, ein klarer Ablauf, das meiste ist Auswahl und Rhythmus.
Recruitingclip aus dem Imagefilm-Dreh: 90 Minuten Material, 60 Sekunden Clip in 16:9 und 9:16, Grafik im Corporate Design. Die Arbeit steckt in der Verdichtung auf eine Minute und im zweiten Format, das neu gerahmt wird.
Imagefilm: Zwei Drehtage, 4 Stunden Material, 3 Minuten Film, Farbgrading, Sounddesign, Logo-Animation, lizenzierte Musik. Hier summiert sich alles: Sichtung, Dramaturgie, Finishing und Grafik – ein Projekt, das wir nach dem Vorgespräch Posten für Posten im Angebot aufschlüsseln.
Was im Schnitt genau passiert, steht auf der Seite Video schneiden lassen. Und wenn Du wissen willst, was Dein Video kostet: Zwei Sätze zu Material und Ziel reichen für ein Angebot mit Festpreis.
Häufige Fragen zu Kosten
Was würde Dein Video kosten?
Zwei Sätze zu Material und Ziel reichen – wir antworten in der Regel am nächsten Werktag mit einem Festpreis. Kostenlos und unverbindlich.
Lieber telefonieren? 0 22 52 – 546 28 94