Orion Engineered Carbons sucht für sein Werk in Hürth-Kalscheuren Fachkräfte und Nachwuchs. Stepstone begleitet Orion bei der Personalsuche und wollte zeigen, wie diese Zusammenarbeit in der Praxis aussieht. Aus einem gemeinsamen Projekt wurden zwei Filme – jeder mit seiner eigenen Zielgruppe.
Das Projekt
Orion Engineered Carbons ist einer der großen Hersteller von Carbon Black weltweit, das Werk in Hürth-Kalscheuren liegt direkt vor den Toren Kölns. Stepstone ist eine der führenden Jobplattformen in Deutschland. Beide haben das Projekt gemeinsam aufgesetzt, mit einem klaren Briefing und drei Zielen: Orion als Arbeitgeber greifbar machen, zeigen, wie Orion heute mit Stepstone rekrutiert, und das Berufsbild der Chemikantin und des Chemikanten porträtieren.
Der Dreh war genau darauf abgestimmt: zwei Interviews, ein Drehtag im Werk, Drohnenaufnahmen vom Gelände. Vorgesehen waren ein Film und eine Kurzfassung.
Zwei Partner, zwei Zielgruppen
Hinter dem Projekt standen zwei Auftraggeber mit unterschiedlichen, aber gleichermaßen berechtigten Interessen. Orion wollte Bewerbungen – also einen Film, der den Betrieb zeigt, den Beruf erklärt und am Ende zur Bewerbung einlädt. Stepstone wollte zeigen, wie Recruiting heute funktioniert – also einen Film für Personalverantwortliche, in dem es um Fachkräftemangel, das Besetzen offener Stellen und die Rolle der Stellenanzeige geht.
Beide Ziele gehören zusammen, sprechen aber unterschiedliche Menschen an. Eine Fachkraft, die sich für eine Schicht im Werk interessiert, will den Arbeitsplatz sehen und nicht erklärt bekommen, wie Personalabteilungen arbeiten. Und eine Personalleiterin, die wissen will, wie Recruiting heute gelingt, braucht keinen ausführlichen Werksrundgang.
Wie aus einem Film zwei wurden
Im Laufe der Postproduktion wurde deutlich, wie viel das Material hergibt: genug, um beide Geschichten vollständig zu erzählen, statt sie in einem Film gegeneinander abzuwägen. Gemeinsam mit Stepstone und Orion haben wir den Plan deshalb weiterentwickelt – zu zwei eigenständigen Filmen aus demselben Material und einem kurzen Teaser, ohne zusätzlichen Drehtag:
- B2B-Film für Stepstone, rund drei Minuten. Orion als Arbeitgeber in der Region, die Herausforderung, Fachkräfte zu finden, und wie Orion dabei mit Stepstone arbeitet. Der Film für Personalverantwortliche und Entscheider – also für die Kunden von Stepstone.
- B2C-Film für Orion, rund drei Minuten. Unternehmen und Produkte, die Arbeit im Werk, der Beruf der Chemikantin und des Chemikanten, die Werkfeuerwehr – und am Ende die Einladung zur Bewerbung. Der Film für Fachkräfte und Nachwuchs.
- Kurzer Teaser. Die stärksten Bilder und die klarsten Sätze aus beiden Filmen, für den schnellen Einstieg im Feed.
Dazu Untertitel auf Deutsch und Englisch, weil Orion als internationales Unternehmen auch außerhalb Deutschlands kommuniziert.
Woraus geschnitten wurde
Zwei Protagonisten tragen die Filme. Der Recruiter von Orion erzählt, was das Unternehmen auszeichnet, welche Profile gesucht werden und woran es beim Besetzen hakt. Die Fachkraft erzählt, wie sie zu ihrem Beruf kam, wie ein Arbeitstag aussieht und warum sich die Schicht lohnt. Zwei Perspektiven auf denselben Betrieb – die eine erklärt ihn, die andere lebt ihn.
Dazwischen liegen die Bilder, von denen so ein Film lebt: Wege durchs Werk, Labor, ein Roboter in Bewegung, die Werkfeuerwehr im Einsatz, der Eignungstest auf dem Ergometer, Anlagen und Türme von außen, Drohnenflüge über das Gelände in der Abenddämmerung. Dass Orion so offen Einblick in den Betrieb gegeben hat, macht die Filme so nahbar – aus einem abstrakten Arbeitgeber wird ein Ort, den man sich vorstellen kann.
Was wir übernommen haben
Schnittkonzept und Dramaturgie beider Filme, den Schnitt, den Teaser und einen Teil der Visuals. Briefing und Drehplan standen, als das Material zu uns kam. Unsere Aufgabe war, daraus Filme zu machen, die beide Ziele erfüllen – und rechtzeitig zu sagen, dass das Material mehr hergibt als ursprünglich geplant. Die Entscheidung für zwei Filme haben wir gemeinsam mit Stepstone und Orion getroffen.
Das ist unser Normalfall: Wir drehen nicht selbst, sondern machen aus vorhandenem Material den bestmöglichen Film – und denken dabei mit, welcher Film darin steckt.
Wo die Filme laufen
Auf LinkedIn, bei Stepstone und auf YouTube. Der B2B-Film erreicht dort Personalverantwortliche, der B2C-Film künftige Kolleginnen und Kollegen bei Orion, und der Teaser holt beide im Feed ab. Zwei Filme und ein Teaser aus einem Drehtag – und jede Zielgruppe bekommt den Film, der zu ihr passt.
Was sich daraus mitnehmen lässt
Ein guter Plan lässt Raum für bessere Ideen. Briefing und Drehplan geben die Richtung vor. Was das Material wirklich hergibt, zeigt sich aber oft erst im Schnitt – und Projekte, die dann nachsteuern, holen mehr heraus. Stepstone und Orion haben genau das getan.
Zwei Zielgruppen brauchen zwei Filme. Sobald in einem Projekt zwei Partner mit verschiedenen Zielen sitzen, ist die Aufteilung fast immer die bessere Antwort als der Kompromiss. Sie kostet eine Schnittfassung mehr und rettet beide Botschaften.
Mehrere Filme sind günstiger als mehrere Drehs. Aus einem Drehtag wurden zwei Filme und ein Teaser. Der Mehraufwand liegt im Schnitt, nicht in der Produktion – und der Schnitt ist der günstigere Teil.
Wie wir Recruiting- und Employer-Branding-Filme schneiden – vom Ausbildungsvideo bis zur Hochformatfassung für den Feed – steht auf unserer Seite Recruitingvideo schneiden lassen.
Das Video zum Fallbeispiel
Antippen startet das Video. Vorher wird nichts von YouTube geladen – das Vorschaubild liegt auf unserem eigenen Server, und abgespielt wird über youtube-nocookie.com.
Die Filme liegen auf den Kanälen unserer Auftraggeber. Alle Videobeispiele ansehen →
Häufige Fragen zum Fallbeispiel
Material vom Dreh, aber noch kein Film?
Zwei Sätze zu Material und Ziel genügen – wir antworten in der Regel am nächsten Werktag mit einem Festpreis. Kostenlos und unverbindlich.
Lieber telefonieren? 0 22 52 – 546 28 94