Ein Recruitingvideo verkauft kein Produkt, sondern einen Arbeitsplatz – und die Menschen, die dort schon arbeiten. Solche Filme gehören seit Jahren zu unserer täglichen Arbeit: Ausbildungsvideos, Employer-Branding-Filme, Karriereclips für Stellenanzeigen. Gedreht haben Kamerateams und Agenturen, geschnitten wurde hier.
Wir arbeiten für Personalabteilungen, Agenturen, Kommunen und Kliniken, für Handwerksbetriebe mit einer offenen Ausbildungsstelle und für Industrieunternehmen mit zwölf. Gemeinsam ist allen der Ausgangspunkt: Das Material liegt auf der Platte, der Bewerbungsschluss steht – und der Film fehlt.
Warum viele Recruitingfilme nicht wirken
Meistens ist das Material besser als der Film, der daraus geworden ist. Drei Muster sehen wir immer wieder. Der Einstieg erklärt das Unternehmen, statt jemanden abzuholen, der noch nicht weiß, warum er zusehen soll. Die Geschäftsführung spricht zwei Minuten, die Fachkraft zwanzig Sekunden – obwohl die Bewerberin genau der Fachkraft glaubt. Und der Film will alle erreichen: Schulabgänger, Quereinsteiger, Führungskräfte. Am Ende fühlt sich niemand angesprochen.
Im Schnitt lässt sich das reparieren, ohne neu zu drehen. Wir bauen den Film um die stärksten O-Töne herum, kürzen das, was in einer Stellenanzeige ohnehin steht, und geben dem Beruf Bilder: Wege durch den Betrieb, Hände bei der Arbeit, der Moment, in dem etwas funktioniert. Solche Bilder entscheiden darüber, ob ein Arbeitgeber abstrakt bleibt oder ein Ort wird, den man sich vorstellen kann.
Ausbildung, Fachkräfte, Employer Branding
Ausbildungsvideos sind unser häufigster Fall – vom Hörakustiker über den Fachinformatiker bis zum Metallberuf. Sie laufen auf Berufsmessen, in Schulen und auf der Karriereseite und müssen in zwei Minuten erklären, was man den ganzen Tag tut. Hier trägt fast immer die Auszubildende selbst den Film, nicht die Ausbildungsleitung.
Fachkräftesuche funktioniert anders: kürzer, konkreter, mit Schicht, Technik und Team im Bild. Wer heute schon in dem Beruf arbeitet, erkennt in drei Sekunden, ob der Film echt ist.
Employer Branding zielt auf das Bild des Arbeitgebers insgesamt. Wie daraus aus einem einzigen Drehtag drei Filme für drei Zielgruppen wurden, steht in unserem Fallbeispiel für Stepstone.
Was wir am Schnittplatz übernehmen
Sichtung und Aufbau. Wir sehen das gesamte Material, transkribieren die Interviews und bauen daraus die Dramaturgie – auch dann, wenn vor dem Dreh kein Konzept festgelegt wurde.
O-Töne. Versprecher, Füllwörter und Wiederholungen raus, ohne dass jemand zerschnitten klingt. Gesagtes wird nicht sinnentstellt, nur kürzer.
Bild und Ton. Farbangleichung über alle Kameras, Ton auf Sendeniveau mit angeglichener Lautheit – Näheres auf den Seiten zu Farbkorrektur und Tonbearbeitung.
Grafik. Bauchbinden mit Name und Funktion, eingeblendete Zahlen, Logo-Auflösung in Deinem Corporate Design – als Animation oder ruhig und schlicht, je nach Haus.
Untertitel. Für den Feed eingebrannt, für die Karriereseite als Datei, auf Wunsch auch auf Englisch – ab 48 € pro Video.
Ein Drehtag, alle Fassungen
Ein Recruitingfilm läuft selten nur an einer Stelle. Aus demselben Material schneiden wir deshalb in einem Durchgang: die Langfassung von zwei bis drei Minuten für Karriereseite und YouTube, eine Kurzfassung von 30 bis 60 Sekunden für die Stellenanzeige bei Stepstone, Indeed oder im eigenen Portal, eine Hochformatfassung mit eingebrannten Untertiteln für Instagram, TikTok und LinkedIn, sowie eine Schleifenfassung ohne Sprache für den Messestand oder die Bildschirme im Foyer.
Das ist der günstigere Weg als ein zweiter Drehtag: Die Sichtung fällt nur einmal an, jede weitere Fassung kostet Schnittzeit. Sag im Vorgespräch, wo der Film laufen soll – dann planen wir die Fassungen von Anfang an mit, statt sie hinterher herauszuschneiden.
Mitarbeiter vor der Kamera: die Rechte
Jeder, der im Film zu sehen ist, braucht eine Einwilligung – schriftlich, freiwillig und widerrufbar, auch die Kollegin, die im Hintergrund durchs Bild läuft. Und es lohnt die Frage, was passiert, wenn jemand das Unternehmen verlässt: Einen Film, der zu drei Vierteln von einer Person getragen wird, schneiden wir auf Wunsch in einer Fassung, die ohne sie auskommt. Was rechtlich zu beachten ist, steht in unserem Ratgeber zu Bildrechten und DSGVO; Musik lizenzieren wir so, dass der Film auf allen Kanälen online bleiben darf.
Ablauf und Preis
Wir drehen nicht – wir sind reine Postproduktion. Das ist bei Recruitingfilmen oft ein Vorteil: Du arbeitest mit dem Kamerateam vor Ort, das den Betrieb kennt, und bekommst trotzdem einen Schnitt auf hohem Niveau. Ein Kamerateam aus unserem Netzwerk vermitteln wir auf Wunsch.
Nach einem kurzen Vorgespräch bekommst Du ein Angebot mit Festpreis und verbindlichem Liefertermin – er hängt an der Materialmenge, der Zahl der Fassungen und den Sprachen, nicht an der Zeit, die wir am Ende brauchen. Dein Material lädst Du über unseren Uploadlink auf unseren eigenen Server, ohne Größenbeschränkung; die Abnahme läuft über Frame.io, wo Personalabteilung, Geschäftsführung und Agentur dieselbe Fassung an der Sekunde kommentieren. Mehr zum Ablauf steht auf den Seiten Video schneiden lassen und Imagefilm schneiden lassen.
Recruitingvideos, die wir geschnitten haben
Antippen startet das Video. Vorher wird nichts von YouTube geladen – das Vorschaubild liegt auf unserem eigenen Server, und abgespielt wird über youtube-nocookie.com.
Die Filme liegen auf den Kanälen unserer Auftraggeber. Alle Videobeispiele ansehen →
Häufige Fragen zu Recruitingvideo
Recruitingvideo anfragen
Erzähl uns in zwei Sätzen, was Du hast und was rauskommen soll. Wir melden uns in der Regel am nächsten Werktag mit einem Angebot zum Festpreis.
Lieber telefonieren? 0 22 52 – 546 28 94